Im Juli war ich mit Kira für eine Woche an den Gewässern im Engadin unterwegs. Da die Fliessgewässer noch immer ziemlich viel Wasser führten, sind wir vermehrt auf die kleineren Seen ausgewichen. Davon gibt es im Engadin ja bekanntlich einige - Gravatscha, Lej Nair, Sax-Seen, Lej da Staz, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Bisher konnte ich nur selten grosse Fangerfolge an diesen Gewässern erzielen, daher habe ich diesen Sommer ein paar neue Techniken ausprobiert. Schlussendlich stellte sich eine langsam geführte Nymphe an einer Fliegenschnur mit leicht sinkender Spitze als bestes Mittel heraus, um die scheuen Bachforellen zum Anbiss zu verleiten. Am meisten Fische konnte ich mit der Prince Nymphe überlisten. Erfreulich war auch die Durchschnittsgrösse der Fänge: die meisten Fische waren zwischen 33 und 36 Zentimeter lang und auffallend gut genährt.

Kira hat die meiste Zeit über mit Wobbler gefischt und auch sehr gut gefangen...

Auf dem Nachhauseweg machten wir noch halt an einem meiner Lieblingsbäche im Kanton Graubünden. Nach einigen Jahren, in denen dieses Gewässer ziemlich stark an den Folgen starker Hochwasser litt, präsentiert sich der Bach in diesem Jahr in bester Verfassung mit vielen wunderschönen Pools und einem gesunden Forellenbestand.






