Endlich Ferien und endlich habe ich es mal hingekriegt die Flüsse und Bäche im nordwestlichen Teil von Italien etwas genauer unter die Lupe bzw. Rute zu nehmen. Den Start machten wir im schönen Aostatal, das im Süden an die Walliser Alpentäler angrenzt. Im Valle di Cogne befischten wir den Tratto No Kill des Grand Eyvia, einem wild fliessenden Bergfluss. Wir fingen schöne Bachforellen und Regenbögler zwischen ein und zwei Pfund, die offensichtlich noch nicht sehr lange in diesem Gewässer schwimmen, jedoch äusserlich gut aussehen und auch super kämpfen.

Weitere Ausflüge führten uns an kleinere Bergbäche, wo wir mit der Trockenfliege auf äusserst scheue, aber bildhübsche Wildfarios fischten. 
Im Piemont besuchten wir eine weitere catch&release Strecke. Der schöne Abschnitt Ponte del Diavolo am Stura di Lanzo beheimatet wilde Bachforellen, Marmoratas und Äschen. Leider war der Fluss bei unserem Besuch von starken Regenfällen noch etwas eingetrübt. Trotzdem konnten wir ein gutes dutzend schöner Forellen überlisten.
Ein weiterer, sehr grosser Pluspunkt zu den Fischgewässern sind das hervorragende Essen und die Spitzenweine in den beschriebenen Gebieten. 
Fazit: Die Flüsse in dieser Gegend von Italien können mit unseren Bergbächen und –flüssen sehr gut mithalten, ja mehr noch, es gibt einige besonders schöne Perlen zu entdecken. Ich werde bestimmt schon bald wieder hinfahren und mich auf die Suche nach weiteren Fliessgewässern, Spitzenweinen und leckerem Essen machen...
A presto!





